Die Wirbelsäule ist nicht nur das zentrale Stützorgan des Körpers, sondern auch die stabile Schutzhülle für das Rückenmark, das ZNS und die Gefäßnervenstränge (Meridiansystem).
Viele Beschwerden und Organstörungen können hier ursächlich angegangen werden.
Mit gezieltem Druck und dynamischen, natürlichen Bewegungen werden die Wirbelsäule und Gelenke behandelt.
Ein Ersttermin von einer Stunde Dauer ist sinnvoll. Bestandteil der Behandlung ist eine direkt daran anschließende ausreichende Flüssigkeitszufuhr (in den darauf folgenden 1,5 Stunden etwa 1,5 Liter), die für das Wohlbefinden essentiell ist.
Sehen Sie sich außerstande, eine solche Menge Wasser im genannten Zeitraum zu trinken, sollten Sie von der Behandlung Abstand nehmen.
Kommen Sie bitte in bequemer Kleidung (Trainingsanzug etc.)
Davon ausgehend, das sich in unseren Füssen fast der gesamte Körper reflexartig in Zonen widerspiegelt, kann über diese eine gezielte Behandlung bestimmter Körperregionen und Organe erfolgen.
Ein verbesserter Energiefluss durch die Entspannung der betreffenden Organe sind die Folge. Diese Behandlung ist individuell auf Sie abgestimmt, mit einer kleinen Serie lassen sich indirekt Problemzonen und chronische Beschwerden behandeln
Die Wurzeln dieser japanischen Behandlungsmethode liegen in „Anma”, einer vor etwa 1000 Jahren etablierten Therapie. Im Shiatsu wird der Energiefluss (bzw. dessen Blockaden) erspürt und durch sanften Druck mit Fingern und Handflächen angeregt, je nach Problematik kommen auch Dehnungen und Gelenkrotationen zum Einsatz.

Kazunori Sasaki Sensei und Tilman Gaebler bei einer Demonstration während des Meridian IV-Kurses 2007
Das Ziel ist ähnlich der Akkupunktur das ungehinderte Fließen der Energie entlang der Meridiane (Energiefluss-Linien).
Lockere Freizeitkleidung ist günstig
Beruhend auf der Huna-Philosopie, welche in ausgesprochen glücklicher Weise Körper, Geist und Seele verbindet. Lomi-Lomi-Nui ist eine zauberhafte Mischung aus Ritual, Pflege der Seele und Körperarbeit.
Die Grundlage der hawaiianischen Körperarbeit ist der „Navigatorenschritt“, dessen der Therapeut sich bedient. Gehen Sie mit Ihrem Bewußtsein auf Reisen, dehnen Sie es aus - der Körper kommt in Balance, die Sinne werden klar und aktiv, neue Kraftquellen tun sich auf. Der Körper wird umfassend mobilisiert.
Das ganz besonderes Erlebnis ist die von zwei Therapeuten durchgeführte Behandlung - die Vermittlung totalen Wohlbehagens. Die Königin unter den Massagen
Die Behandlung mit temperierten Steinen - warmen Basalt und kühlem Marmor - wurde in Arizona begründet und kombiniert uraltes Schamanen-Wissen mit aktuellen Kenntnissen aus der Kneipp-Therapie über physiologische Reiz-Reaktion-Schemata.
Die thermischen Reize wirken stimulierend und dann ausgleichend auf das Vegetativum, sie fördern die Mehrdurchblutung, das Massieren lockert verkrampfte, harte und schlecht durchblutete Muskeln.
Eine ideale Behandlung, um in kurzer Zeit Tiefenentspannung zu erreichen. Die Antistress-Massage
Die von Sebastian Kneipp ausgehende Hydrotherapie ist eine Physiotherapie, deren Wirkprinzip auf der Auslösung von Regulations- und Ausgleichsvorgängen beruht.
Auch wenn sie aktuell aus der Mode gekommen scheint, ist sie eine höchst wirksame natürliche Methode, neurovegetative Erschöpfungszustände erfolgreich zu behandeln. Die meisten Anwendungen kann man gut daheim mit „Hausmitteln” durchführen
Die Massage vermittelt Freude mit Hilfe der Sinne: Tastsinn, Geruchssinn und Gehörsinn - und löst wie nebenbei Anspannungen und stellt das innere Gleichgewicht wieder her.
Die ausgewählten hochwertigen Essenzen übertragen Ihnen ihr Energiepotential - vitalisierend, anregend oder entspannend, stressabbauend - eine Wohltat für Geist und Seele
Gelenkschonende Art, seinen Körper zu trainieren. Walking ermöglicht kondition- und gesundheitsfördernde Aktivität ohne Überanstrengung.
Bewegung ist der Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden. Zugegeben: richtig durchgeführt sieht es etwas „seltsam” aus
Kontraindikation: Eine Abhyanga ist nicht geeignet bei akuten Entzündungen, bei fiebrigen Erkrankungen, Erkältung mit starker Verschleimung, offenen Wunden, Schwangerschaft und bei Frauen während dem ersten Tag ihrer Periode, starker körperlicher Auszehrung und entzündlichen Hautveränderungen. Eine Neurodermitis zählt nicht dazu, es spricht nichts gegen eine Anwendung - im Gegenteil!
Es handelt sich hier durchweg um wunderbare Wellness-Behandlungen
Hilfe bei aktuell anstehenden Entscheidungen am Arbeitsplatz, Unterstützung bei Entscheidungen über den weiteren Lebensweg, private und berufliche Ziele harmonisch abstimmen, Beziehungsprobleme klären, persönliche Krisen meistern, Sinnfragen beantworten, Handlungsalternativen heraus arbeiten und Initiative ermöglichen...
So vielfältig die Gründe sind, in eine vermeintliche Sackgasse geraten zu sein, so sicher kann die Lösung und Befreiung nur in uns selbst liegen. In Krisenzeiten erahnen wir sie aber meist nur und stehen uns scheinbar selbst im Weg.
Bei der Gesprächspsychotherapie (GT) — früher als nichtdirektive, klientzentrierte Therapie (CCT) bezeichnet, hat sich heute die Bezeichnung personzentrierte Therapie durchgesetzt.
Der Gesprächspsychotherapie nach Rogers liegt das Persönlichkeitsmodell einer „fully functioning personality” zugrunde, was nichts anderes bedeutet, als dass Ideal- und Selbstbild übereinstimmen. Ins Deutsche wird der Begriff mit „sich verwirklichender und voll handlungsfähiger Mensch” übersetzt.
Das Augenmerk wird damit auf die Wachstumschancen gelegt, nicht auf die Defizite.
Das Selbst ist zentraler Dreh und Angelpunkt in der GT.
SELBST ist nicht gleich ICH. Der Mensch kann auf Wegen und in Bereichen ein erfülltes Leben finden und führen, welche das ICH niemals in Betracht gezogen hätte. Selbstverwirklichung hat nichts mit dem EGO zu tun — Selbstverwirklichung ist nicht „ICH will”.
Der Begründer der Personenzentrierte Psychotherapie Carl Ransom Rogers (•8. Januar 1902, †4. Februar 1987) wurzelte mit seinem Menschenbild tief in der Humanistischen Psychologie.
Rogers war Präsident der APA, dann bis 1963 Professor für Psychologie und Psychiatrie an der Universität von Wisconsin. 1968 gründete und leitete er u. a. das „Center for the Study of the Person” in La Jolla, Kalifornien.
Ab 1975 dehnte er seine Methode auf die Arbeit mit Encountergruppen, in die Friedensarbeit und Wirtschaft (Managertraining) und natürlich den ihm am Herzen liegenden Komplex Erziehung, Bildung und Schule aus.
Die Humanistische Psychologie ist keine abgeschottete, auf ehernen „Glaubensfundamenten” errichtete Denkschule. Sie enthält Elemente des Existenzialismus, Tiefenpsychologie, Phänomenologie, und seit etlichen Jahren auch Gedankengut aus fernöstlichen Philosophien.
Sie geht von der Sonderstellung des Menschen aufgrund der Sprache, Selbstreflexion, Wahlfreiheit (Freiheit des Willens — z. Zt. von aktuellen Hirnforschungsergebnissen stark in Zweifel gezogen) dem sich Hingeben an Werte und damit einhergehend die Übernahme der Verantwortung für das Selbst aus.
Die Grundidee der Gesprächspsychotherapie läßt sich sehr gut mit Martin Bubers „Dialogischem Prinzip” veranschaulichen, welches besagt, dass sich „... das SELBST eines Menschen nur im Kontakt vom ICH zum DU entwickeln kann”, und nicht wenn ein Mensch zum Objekt der Betrachtung und Untersuchung durch einen anderen wird.
Focusing ist eine bestimmte Weise mit dem eigenen Körper in Kontakt zu treten. Eugene Gendlin benutze den Begriff zum ersten Mal in der Formulierung „to focus on ongoing experiencing” (die Aufmerksamkeit auf das im Augenblick erlebte/gefühlte vor sich Gehende zu richten).
Gendlin selbst hält den Bedeutungsrahmen des Begriffs Focusing eng: „Focusing nenne ich die Zeit, in der man mit etwas ist, was man körperlich spürt, ohne zu wissen, was es ist.”
Focusing beginnt dort, wo die Sprache endet und das Unklare beginnt.
Erleben (experiencing) besteht nicht nur aus deutlich im Bewusstsein stehenden Vorgängen und Inhalten (Gedanken, Gefühlen, inneren Bildern...). Der größte Teil sind vage Stimmungen oder Ahnungen und Körperempfindungen, die sich nicht ohne weiteres genau benennen und ausdrücken lassen.
Um diese aufzulösen und zuzuordnen bedarf es einer besonderen Aufmerksamkeit, ein Verweilen bei diesen Empfindungen, Gefühlen und Ahnungen.
Im Alltag werden sie auf die Seite geschoben, möglichst ignoriert und verdrängt.
Dieses sich Einlassen und das damit einher gehende Erleben ist kein in sich Versenken. Das Verweilen bei sich und dem aktuellen Erleben vollzieht sich im Kontext des Hier und Jetzt, man ist mit der Welt, der Umgebung, dem eigenen Leben und der konkreten Situation verbunden.
Das Erleben und die Situation kreieren sich wechsel- und gegenseitig.
Sie rufen eine Resonanz hervor, die benenn- und beschreibbar ist.
Einher gehen damit aber auch Erlebensaspekte, die diffus zu spüren sind, sich aber nicht benennen lassen und damit auch nicht mitgeteilt werden können.
Wird die Aufmerksamkeit auf einen oder alle dieser diffusen Aspekte gelenkt und verweilt dabei, ist das, was wahrgenommen wird, der Felt Sense.
Felt Sence bedeutet soviel wie „gefühlter Sinn” oder „gespürte Bedeutung”.
Dieser Felt Sense wird im Körper gefühlt und beinhaltet mehr als das, was die Person schon zum Thema weiß, gedacht, gesagt oder getan hat.
Wenn die Aufmerksamkeit auf diesen Felt Sence gerichtet wird und dabei verweilt, kann er sich „öffnen”. Das Undefinierte kommt zu Bewußtsein und entfaltet seine Bedeutung.
Spür- und fühlbar wird dies als ein Energieschub und eine Erleichterung, die den ganzen Körper erfasst. Diesen Erkenntnisgewinn bezeichnet man als Felt Shift („gefühlter Schritt”).
Eugene T. Gendlin versteht sich selbst mehr als Philosoph denn als Psychologe.
Nachdem er sein Philosophiestudium an der Universität von Chicago abgeschlossen hatte, wollte er seine philosophischen Erkenntnisse in der Realität überprüfen. Dazu trat er in das Counseling Center der Universität ein, welches zu diesem Zeitpunkt von Rogers geleitet wurde.
Gendlin spürte die Notwendigkeit einer eigenen Psychotherapie, und Rogers erkannte Gendlins theoretische Begabung.
1962 veröffentlichte er die erste Gesamtschau seines philosophischen Ansatzes. 1963 gründete er die Zeitschrift „Psychotherapy: Theory, Research and Practice”.
Die offizielle Zeitschrift der APA gab er bis 1976 heraus.
Ende der 70er Jahre begann er, von ihm geschulte Personen als Koordinatoren für sein „International Focusing Network” zu beauftragen.
Für Deutschland zuständig ist Dr. Rainer Eggebrecht beim IGF Weilheim.
„Gendlins Leistung und Bedeutung wird erst nach und nach klar - vielleicht ein Zeichen für die Qualität des Paradigmenwechsels, die sein Werk in der psychologischen, aber auch philosophischen Welt herausfordert” (Feuerstein 2000)