Pädagogikvon [gr.] pais, paidós — in Wortverbindungen Kind, Knabe
Entsprechend umfaßt die Bezeichnung Pädagoge den Erziehungstheoretiker (Erziehungswissenschaftler) wie den Erziehungspraktiker (Lehrer, Heimerzieher, Sozialpädagoge, Heilpädagoge, aber auch nicht hauptberuflich Erziehende). Da es sich um eine sehr schwammige Definition handelt, versucht man die wissenschaftliche Disziplin als Erziehungswissenschaft von der Erziehungslehre, die auf vordefinierten beschreibenden Sätzen beruht, abzugrenzen (Lochner). Beim Stufenmodell der schrittweisen Theoretisierung des pädagogischen Denkens wird versucht, den unfruchtbaren Gegensatz von Theorie und Praxis zu überwinden. Klafki z.B. schlug folgende Staffelung vor: Schließlich erfuhr auch das in der Phase neopositivistischer Orientierung nicht verloren gegangene Selbstverständnis der Pädagogik als einer Handlungswissenschaft in der Auseinandersetzung mit „Kritischer Theorie“, „Verstehender Soziologie“ und „Symbolischem Interaktionismus“ eine Neubelebung, durch die die Theorie-Praxis-Diskussion wieder ins Zentrum der Pädagogik gerückt wurde. Benner 1977, Bokelmann 1970, Brezinka 1978, Klafki 1976
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