Es handelt sich hierbei sicher nicht um unterschätzte Perlen, aber es wurden mal viel Zeit und Nerven in ihre Realisierung investiert. Bei der Gelegenheit möchte ich mich bei allen bedanken, die Zeit mit mir verbracht und dabei meine Marotten erduldet haben.
Die Franz Kafka Lesung zu Helloween 2003 war ein einmaliger Event, der mit nur einem Monat Vorlaufzeit realisiert wurde. Die Themenwahl war selbstverständlich dem Anlass entsprechend („Nachts“, „Der Geier“, „Die Brücke“, „Der Schlag ans Hoftor“, „Ein Landarzt“, „Eine Kreuzung“...). Rezension als PDF.
Das einzige bisher fertig produzierte Stück beruht auf einem Demostück, welches ich 1999 mit Walter Schröttle einspielte. Aus dieser Session habe ich mir dann zum Abmischen das Schlagzeug entliehen. Daher auch der nicht optimale Drumkit-Sound.
Überhaupt hat sich das Einspielen der Gitarren, das Abmischen und Produzieren in den freien Stunden der darauf folgenden Woche abgespielt - dafür ist das Ergebnis, so finde ich, ganz brauchbar.
Eine klassische Übungsraum (-Keller) Geschichte. Die einen hängen sich mehr rein, und daran zerbricht das Ganze früher oder später, weil trotz allem doch nichts vorwärts geht.
Unüberhörbar sind die Timingprobleme der Truppe. Über die Klangqualität der Aufnahme kann man aber kaum meckern.
Das Aufnehmen lief wie auf der Recording-Seite beschrieben ab und fand größtenteils im Übungskeller statt, zum Teil aber auch im Wohnzimmer.
Die Gitarren wurden mittels eines „CrunchMasters“ von H&K direkt eingespielt, für ein Extra an Overdrive sorgte ein BOSS SD-1 Pedal. Übrigens ein geniales Teil (genauso wie die CreamMachine von H&K), ein Röhrenvollverstärker in Miniaturausführung - ermöglicht die amtliche Endstufensättigung, mit 4x12" Speaker-Simulation und eingebautem Power-Attenuator. Wer da irgendwie noch drankommt, sollte zuschlagen.
Die beiden Aufnahmen entstanden in den E.M.S. Studios in Spenge (gibts auch nicht mehr), als die Spandex-Hosen-Ära ihren Zenit bereits überschritten hatte.
Zu der Zeit war ich schon nicht mehr aktives Mitglied der Band, habe aber den Deal für die CD perfekt gemacht. Und weil ich damit schon mitten drin war, sind alle weiteren Schritte dann auch von mir betreut und produziert worden. Zusammen mit Karl „Carlos“ Godejohann als Tontechniker erfolgte dann schließlich das Abmischen.
Interessant ist der Soundvergleich zu dem Orang Outang - Aufnahmen. Diese entstanden mit relativ wenig Aufwand und überschaubarem finanziellen Einsatz. Damals aber mußte man richtig Geld in die Hand nehmen - und an eine vergleichbare Qualität beim Homerecording war nicht zu denken.
Klar konnte man sich entsprechendes Equipment zulegen (die finanziellen Mittel vorausgesetzt), einen LKW dazu war dann aber auch obligatorisch.
Aber das „Handwerk“ Musik-Machen findet heute nicht mehr soviel Zuspruch, obwohl (oder gerade weil?) die Hemmnisse geringer wären.
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| Kafka-Ensemle | ||
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| Kafka's „Eine Kreuzung“ :.. | 16.11.2003 | |
| Orang Outang | ||
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| „Not fail in“ :::.. | 25.06.2003 | |
| „Sound of Orange“ :::.. | 14.03.2003 | |
| Canford | ||
|---|---|---|
| „Don't turn me on“ :::.. | 17.04.1989 | |
| „Without Warning“ :::.. | 16.04.1989 | |